Rede: „Wohnungsnot und Mietwucher in Hochschulstädten bekämpfen! Für mehr Wohnheimplätze und eine echte Mietpreisbremse.“

Zum jetzigen Semesterstart beginnt eine halbe Million Erstsemester ein Studium. Das ist absoluter Rekord. Für die meisten Studis heißt das, dass sie in eine neue Stadt ziehen und sich dort eine Bleibe suchen müssen. Allerdings gibt es viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum: nur noch 10 % aller Studierenden finden einen Platz im Wohnheim und in den meisten Hochschulstädten explodieren die Mieten.

Es wird immer mehr zu einer sozialen Frage, ob man in einer Stadt wie München, Frankfurt oder Köln überhaupt studieren kann. Die Bundesregierung gibt darauf keine Antwort sondern brüstet sich mit einer Anhebung der Wohnkostenpauschale im BAföG ab Herbst 2016 auf 250 € – dabei liegen die Wohnkosten von Studierenden oft schon bei mindestens 350€. DIE LINKE fordert ein Bund-Länder-Programm zur Einrichtung von 45.000 Wohnheimplätzen in den nächsten vier Jahren.

Hierzu der vorliegende Antrag sowie meine Rede im Bundestag: